Haltungen zu ökologischer Nachhaltigkeit

„Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt – sondern von unseren Kindern geliehen.“

– Indianische Weisheit –

  • Wir versuchen als Gemeinschaft einen Lebensstil zu finden, welcher unserer Umwelt, unseren Mitmenschen sowie dem Planeten selbst gut tut und die Heilung der Lebewesen und Ökosysteme unserer Erde fördert.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir die Ursachen für zerstörerisches, destruktives und ausbeuterisches Verhalten sowie die Gründe für die ständige Suche nach Ersatzbefriedigungen (Konsum) erkennen und den darunter verborgenen Bedürfnissen auf gesunde, menschenwürdige Weise begegnen lernen.
  • Wir glauben fest daran, dass ein Mensch, dessen wahre Bedürfnisse ausreichend erfüllt sind, von ganz allein den Impuls und die Motivation verspürt, einen Lebenswandel zu führen, welcher im friedlichen Einklang mit der Natur und seinen Mitmenschen steht.
  • Wir möchten keine Dogmen aufstellen und keine konkreten Handlungsvorgaben machen, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Wir erkennen an, dass jeder Mensch einen anderen Lebensweg beschreitet und demnach mit seinen ureigenen, individuellen Erfahrungen und Möglichkeiten versuchen wird, mehr Nachhaltigkeit in sein Handeln zu integrieren, sobald er sich in einem artgerechten Lebensumfeld befindet.
  • Wir respektieren die persönliche Freiheit des einzelnen und vermeiden Konkurrenzdenken und Verurteilungen beim Streben nach mehr ökologischer Nachhaltigkeit. Wir erkennen an, dass Zwang und Druck nicht zur Erfüllung unseres gemeinsamen Zieles taugen, sondern wollen stets offenen Herzens und wohlwollend miteinander im Gespräch bleiben, um unseren wahren Bedürfnissen auf den Grund zu gehen und diese zu befriedigen.
  • Wir möchten uns gegenseitig aktiv auf diesem Weg unterstützen, inspirieren und helfen, um als Gruppe Synergien zu schaffen, die es uns erleichtern, ein „enkeltauglicheres Leben“ zu führen, die Ressourcen unseres Planeten zu schonen und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern.