Haltungen zu Integration, Inklusion und Transparenz

„Gemeinschaftsgefühl ist,

mit den Augen eines anderen zu sehen,

mit den Ohren eines anderen zu hören,

mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.“

– Alfred Adler –

  • Gemeinschaft sind die Menschen, die da sind = diese handeln die „Regeln“ des Miteinanders immer wieder neu aus
  • Jeder Mensch, der sich einbringen möchte, ist willkommen, jeder ehrlich Interessierte eine Bereicherung für die Gruppe. Jedoch braucht es einen von der Gemeinschaft bewusst geschaffenen, für alle Mitglieder passenden Rahmen (zeitlich, örtlich, inhaltlich), um neue Menschen in die bestehende Gruppe zu integrieren.
  • Größtmögliche Transparenz schafft Vertrauen und gibt die Chance, sich selbst immer wieder zu reflektieren und auch von anderen hinterfragt zu werden.
  • Die einzelnen Menschen der Gruppe unterscheiden sich in ihrer gesamten Persönlichkeit und in so vielen anderen Punkten, wie z.B.

Alter

Herkunft und Kultur

Geschlecht(sidentität)

Biographie und eigene Erziehung

Bildungsstand und Qualifikationen

Religion und spirituelle Ausrichtung

Ernährung

Partnerschaftsmodell und Familienstruktur

Fähigkeiten und Beeinträchtigungen

Materielle und persönliche Ressourcen

Leistungsfähigkeit

Prioritäten und Anspruch

    • Wir sind unterschiedlich und bejahen die Vielfalt. Wir begegnen Unterschieden mit Gleichwürdigkeit, heißen sie willkommen und gehen offen mit ihnen um.
    • In der Gruppe sind Personen aller Altersstufen und in allen Lebensphasen vorhanden. Ganz selbstverständlich gehören Menschen mit Behinderung bzw. Familien mit behinderten Kindern dazu und haben ihren Platz in der Mitte der Gemeinschaft. Auch unsere Nähe zum Projekt variiert vom festen Mitglied bis hin zum Tagesgast. Wir begegnen uns in Gleichwürdigkeit, mit Offenheit, lernen voneinander und unterstützen uns gegenseitig.