Haltungen zu Entscheidungsfindung und Konfliktkultur

„Jedes Ding hat drei Seiten.

Eine, die du siehst.

Eine, die ich sehe.

Und eine, die wir beide nicht sehen.“

– Chinesische Weisheit –

    • Die Bereitschaft zu Konsens-orientierten Gruppenentscheidungen und die Anerkennung der unterschiedlichen Bedürfnisse eines jeden Individuums an sich und in den verschiedenen Lebensphasen sind erste Schritte hin zu einem friedlicheren Zusammenleben.
    • Um den großen und kleinen Differenzen angemessen als Gemeinschaft begegnen zu können, auf dass die Gruppe an Krisen wächst und nicht zerbricht, braucht es die Bereitschaft aller, gewaltfrei und konstruktiv miteinander umzugehen und sich in die Perspektive des Gegenübers hinein versetzen zu können.
    • Außerdem braucht es die Bereitschaft, sich „seinen Drachen“ (=Ängste, Schattenseiten, Schwächen) zu stellen und an ihnen arbeiten zu wollen.
    • Ein Idealzustand wäre es, wenn wir es schafften, jederzeit offen anzusprechen, was uns stört. Daraus folgt im Umkehrschluss, dass man sich darauf verlassen kann, dass alles in Ordnung ist, was wir selbst tun und wie wir es tun, solange uns niemand sagt, dass er/sie/*  nicht einverstanden ist.
    • Unser Anliegen ist es, liebevoll und authentisch miteinander umzugehen, mit Achtung, Würdigung und Respekt, und es wagen und erlauben, dass man auch seine Schwächen und Fehler zeigen kann.

 

Attitudes towards decision-making and conflict culture

„Every thing has three sides.

One that you see.

One that I see.

And one we both can not see. „

– Chinese wisdom –

  • The willingness to consensus-oriented group decisions and the recognition of the different needs of each individual and in the different stages of life are the first steps towards a more peaceful coexistence.
  • In order to adequately address the big and small differences as a community, so that the group grows in crises and does not break, it requires the readiness of all to deal with each other non-violently and constructively and to be able to place oneself in the perspective of the other person.
  • In addition, it requires the willingness to face „his dragon“ (= fears, downsides, weaknesses) and to want to work on them.
  • It would be an ideal state if we managed to talk openly at all times, which bothers us. Conversely, it follows that you can rest assured that everything is fine, what we do ourselves, and how we do it, as long as nobody tells us that they disagree.
  • Our concern is to treat each other lovingly and authentically with appreciation and respect, and to dare and allow to show one’s weaknesses and faults.

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